Trinkwasserlogo

Trinkwasser

vom Wasserbeschaffungsverband Eiderstedt

Trinkwasserlogo2

Rohrleitungen aus PE (Polyethylen)

Im Jahr 2004 wurde von norwegischen und dänischen Forschungsergebnissen berichtet, die u.a. nachweisen sollen, dass Kunststoffrohre Stoffe (z.B. Phenole, MTBE) abgeben, welche die menschliche Gesundheit gefährden können. Mit Blick auf den zunehmenden Anteil von Kunststoffrohren in der Wasserversorgung wird ein Risiko beim Genuss von Trinkwasser gesehen.

Rohre

Hierzu stellt der DVGW Deutsche Vereinigung des Gas– und Wasserfaches e.V. fest: Für den Einsatz von Kunststoffrohren in der Trinkwasserversorgung liegen seitens des DVGW seit über  20 Jahren Technische Regeln vor, die ausschließlich den Einsatz von gesundheitlich unbedenklichen Rohren fordern. Die Anforderungen und Prüfungen an das Material werden dabei im Rahmen des Lebensmittel– und Bedarfsgegenständegesetzes nach den KTW-Empfehlungen des Umweltbundesamtes durchgeführt. Diese beinhalten sowohl den Nachweis der zugelassenen Werkstoffkomponenten nach den geltenden Positivlisten wie die Prüfung der trinkwasserrelevanten Parameter, Geruch, Geschmack, die Abgabe organischer Verbindungen und ergänzend die Chlorzehrung.
Erst bei erfolgreicher Prüfung aller Anforderungen werden die Rohre mit DVGW-Zertifikat für die Wasserversorgung freigegeben und damit die geltenden Anforderungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit erfüllt. Dies und der sorgfältige Betrieb der Wasserversorgungsnetze gewährleisten, dass von Kunststoffrohren keine nachteiligen Auswirkungen auf die Qualität des Trinkwassers ausgehen.

In einer uns vorliegenden Stellungnahme des Bundesgesundheitsministeriums für Gesundheit und Soziales vom 14.01.04 heißt es: „Die Feststellungen der Dänischen Universität sowie in dem Artikel in den Husumer Nachrichten ebenso zu Grunde liegenden Untersuchungsergebnisse der norwegischen Lebensmittelkontrollbehörde sind weder überraschend noch für die deutsche Trinkwasserversorgung Besorgnis erregend.“

Auch die seit Jahrzehnten durchgeführten Trinkwasseranalysen beim Wasserbeschaffungsverband Eiderstedt, die mit dem Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung (am 01.01.2003) um diverse Parameter ergänzt wurden, weisen keinerlei Unregelmäßigkeiten auf und geben keinen Anlass zur Besorgnis. Die Behauptung der Presse, dass insbesondere mit erhöhtem Bakterienwachstum zu rechnen ist, kann von uns nicht bestätigt werden. Die gesetzlich normierten Werte werden bei allen Parametern nicht nur eingehalten sondern deutlich unterschritten.

Wir stehen zur Qualität unseres gelieferten Trinkwassers als einem der bestkontrolliertesten Lebensmittel Deutschlands und erklären: „Das Trinkwasser aus unserem Leitungsnetz entspricht in vollem Umfang den gesetzlichen Anforderungen. Es ist wohlschmeckend und zum Verzehr uneingeschränkt geeignet!“